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Ligurien bangt um Umwelt und Tourismus

Die 600 Tonnen Rohöl, die im Hafen von Genua ins Mittelmeer geflossen sind, bereiten Probleme

  • Von Wolf H. Wagner, Florenz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Italien kämpft mit den Folgen eines Ölunfalls, der ausgerechnet am Tag des Referendums zur Beschränkung der Ölförderung begonnen hat. An der ligurischen Küste herrscht Alarmzustand.

Es hätte schlimmer ausgehen und sich zu einer großen Umweltkatastrophe ausweiten können. Am 17. April barst eine Ölleitung, die den Ölhafen von Genua mit der nördlich gelegenen Raffinerie Iplom in Busalla verbindet. Beim Entladen eines Tankers hatte die Rohrleitung geleckt, durch die das Öl mit einem Druck von ungefähr 90 Bar in die Hügel nördlich der Hafenstadt gepresst wird. Etwa 600 Tonnen Rohöl traten aus und ergossen sich zum Teil in den Fluss Polcevera. Kurz vor Beginn der Tourismussaison hat die Region nun mit den Folgen zu kämpfen.

Wegen der schlechten Wetterbedingungen und des starken und anhaltenden Regens konnte nicht alles Öl abgepumpt werden. Sperren brachen und mehr als 50 Tonnen Rohöl ergossen sich bei Genua ins Meer. Fischer und Umweltschützer bargen ölverklebte Vögel und Fischleichen. Die Küstenwache überflog das bedrohte Gebiet und stellte fest, dass sich mehrere Ölteppiche, zum Teil mit einer Länge von dreieinha...


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