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Metall: Tarifkonflikt steuert auf Warnstreiks zu

Frankfurt am Main. Der Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie steuert auf erste Arbeitskampfmaßnahmen zu. Nach ergebnislosen Verhandlungsrunden in mehreren Tarifbezirken dürfte es im Streit um Entgelterhöhungen nun zu bundesweiten Warnstreiks kommen. In Nordrhein-Westfalen soll nach Ende der Friedenspflicht um Mitternacht in 60 Betrieben die Arbeit vorübergehend ruhen. Auch in Bayern hat die IG Metall zu Ausständen aufgerufen. Im dritten großen Tarifbezirk, in Baden-Württemberg, traten die Tarifparteien erst am Nachmittag zu Verhandlungen zusammen. In der dritten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber ein »alternatives Angebot« vorgelegt. So wurden ab April Einkommensverbesserungen in zwei Stufen angeboten, die sich bei einer Laufzeit von 24 Monaten auf insgesamt 2,1 Prozent summieren. Diese Offerte lehnte die Gewerkschaft ab. Die IG Metall fordert für die bundesweit 3,8 Millionen Beschäftigten der Elektro- und Metallindustrie fünf Prozent mehr Geld. dpa/nd

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