Roter See, Blauer See und etwas Weltsicht

Kroatiens Adriaküste zwischen Karst-Rätseln und 
Karst-Realitäten

  • Von Michael Müller
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Kreisrund, etwa 600 Meter im Durchmesser, stürzt das rote Ufer kraterwandartig etwa 250 Meter tief bis zur Wasseroberfläche hinunter, und von der sind es dann noch weitere 300 Meter bis zum Seegrund.

Hier von uns in Imotski aus blickt die Erde in den Himmel.« Das hatte der Großvater den Enkeln oft erzählt, erinnert sich einer von ihnen, der nun auch schon 66-jährige Vjeko Banić. »Und weil sich die ganze Erde im Himmel spiegelt«, so Dida Stipan damals weiter, »erfahren wir, was auf ihr überall passiert.«

Drei Kinder, etwa zehn Jahre alt, stehen in unserer Nähe, schnappen etwas auf, gucken rüber. »Kennt ihr die Geschichte auch?«, wendet sich Dr. Banić an sie. »Ne znamo«, verneint ein Mädchen. »Radi kao internet?«, fragt ein Junge. »Nein, es funktioniert nicht mit Internet, sondern nur mit Fantasie«, antwortet Banić lächelnd, verständnisvoll und auch ein klein wenig enttäuscht.

Das Städtchen Imotski liegt im dalmatinischen Hinterland Kroatiens. Nordöstlich führt die Straße gleich ins bosnisch-herzegowinische Mostar, südwestlich nach ein paar straffen Serpentinenkilometern an die Adria. Wir befinden uns genau dort, wo Vjeko B...

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