»Der 1. Mai ist für alle da«

Linksradikale und Gewerkschafter diskutieren über die Verstetigung sozialer Kämpfe über den 1. Mai hinaus

Hannah Schuster, David Fischer und Marko Lorenz über den Revolutionären 1. Mai, die Gewerkschaften und die Frage, ob sich der Arbeiterkampftag zum popkulturellen Event ohne Verstetigung entwickelt hat.

Herr Lorenz, wird es knallen?

Lorenz: Das weiß ich nicht.

Halten Sie es für politisch legitim, wenn am 1. Mai Steine gegen Polizisten fliegen?

Lorenz: Wir leben in Verhältnissen, die auf Gewalt aufbauen. Wenn es dagegen Widerstand gibt, ist das zu begrüßen. In welcher Form auch immer. Die Diskussion um fliegende Steine ist aber ein Nebenschauplatz. Unser Ziel ist eine kraftvolle Demonstration mit einem starken politischen Ausdruck.

Schuster: Der Block der Interventionistischen Linken ist offen. Wir wollen darin die Vielfalt der Kämpfe zeigen. Wie Menschen ihre Wut artikulieren, ist aber ganz unterschiedlich. Das wissen auch wir.

Wie artikuliert die DGB-Jugend ihre Wut?

Fischer: Im Jugendblock auf der DGB-Demo wird unsere Kritik am System etwas radikaler formuliert als bei den »Erwachsenen«. Aber es wird auch getanzt und gefeiert.

Warum beteiligt sich der DGB nicht an der Revolutionären Demonstration?

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