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Von der kurdischen Frauenguerilla lernen

Die afghanische Menschenrechtsaktivistin Malalai Joya über Taliban, korrupte Warlords und eine politische Alternative

  • Von Sebastian Bähr
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Laut dem deutschen Innenministerium gibt es angeblich »vergleichsweise stabile« Gegenden in Afghanistan, in die Flüchtlinge zurückkehren könnten. Wie ist die Sicherheitslage im Land?
Millionen Afghanen leiden unter Armut, Korruption und Menschenrechtsverletzungen. Die Situation wird immer schlimmer, besonders für Frauen. Erst kürzlich wurde eine 27-Jährige von einer Meute verbrannt und in einen Fluss geworfen, eine 19-Jährige wurde öffentlich gesteinigt. Die NATO bombardiert unsere Hochzeitsfeiern. In Kabul nehmen Selbstmordattentate zu.

Der deutsche Oberst Georg Klein hat 2009 einen Luftangriff in Kundus angefordert, Zivilisten sind gestorben. Jetzt lehnt Deutschland Asyl für afghanische Flüchtlinge ab. Können Sie das nachvollziehen?
Die deutsche Regierung sollte sich zumindest an die internationalen Flüchtlingsabkommen halten. Syrische Flüchtlinge bekommen Asyl, afghanische Flüchtlinge aber nicht. Die jungen Menschen fliehen n...


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