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Mosekunds Montag

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.

»Lange mache ich das nicht mehr mit«, rief ein Bekannter von Herrn Mosekund, »jetzt habe ich schon meine dritte Eingabe wegen der Falschparker geschrieben. Glauben Sie, es würde sich etwas ändern?« Herr Mosekund seufzte. »Und überall diese Hundehaufen auf den Wegen. 34 Anzeigen gegen Unbekannt habe ich erstattet. Ergebnis: null.« Herr Mosekund ächzte. »Oder die kaputten Straßenlaternen. Wenn ich abends noch aus dem Haus muss, stehe ich im Dunklen. Aber das Amt vertröstet mich von einem aufs andere Mal.« Herr Mosekund stöhnte. »Finden Sie nicht auch«, rief der Bekannte aufgebracht, »dass es irgendwann genug ist? Hilft am Ende nur noch ein Amoklauf?« - »Amoklauf?«, erwiderte Herr Mosekund. »Ich weiß nicht.« - »Warum so zaghaft?«, fragte der Bekannte. »Was heißt hier zaghaft«, entgegnete Herr Mosekund, den der Gedanke an sportliche Betätigung erschaudern ließ, »wir sind schließlich nicht mehr die Jüngsten. Vielleicht sollten wir es zunächst mit einem bekömmlichen Amokbummel versuchen.«

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