Werbung

Arbeitsbedingungen bei Ryanair in der Kritik

Frankfurt am Main. Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat den Billigflieger Ryanair wegen schlechter Arbeitsbedingungen kritisiert. Das Unternehmen zahle Niedriglöhne und unterlaufe gültige Sozialstandards, erklärte der UFO-Vorsitzende Alexander Behrens. Ryanair trage den unfairen Wettbewerb auf dem Rücken der Mitarbeiter aus. Ein in Deutschland lebender und arbeitender Vollzeit-Flugbegleiter erhalte ein Bruttojahresgehalt zwischen 11 000 und maximal 18 000 Euro, habe keine deutsche Krankenversicherung und erwerbe bei einer Anstellung nach irischem Recht keine deutschen Rentenansprüche, so die Gewerkschaft. »Im Falle einer Entlassung hat er nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosengeld«, führte Behrens weiter aus. Die Fluggesellschaft aus Irland wies die Vorwürfe zurück. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung