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Mehr Geld für Heime

Modularbauten für Flüchtlinge könnten teurer werden

Berlin wird für die Unterbringung von Flüchtlingen in neu errichteten Unterkünften offenbar mehr zahlen müssen als bislang geplant.

Die aus Fertigteilen bestehenden Modularbauten (MUF) würden erheblich teurer als vorgesehen, berichtet die »Berliner Morgenpost«. Die Senatsfinanzverwaltung kalkuliere nun mit 15 bis 18 Millionen Euro pro Unterkunft, ursprünglich war von 10,3 Millionen Euro die Rede.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bestreite allerdings einen grundsätzlichen Kostenanstieg. Die Summe von rund zehn Millionen Euro pro MUF, umgerechnet etwa 1470 Euro pro Quadratmeter, stamme aus der Zeit, als diese noch für 240 Menschen geplant wurden, sagte der Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Martin Pallgen, der Zeitung. Nach dem insbesondere im vergangenen Herbst dramatisch gestiegenen Bedarf an Unterkünften sei die geplante Belegung auf 500 Flüchtlinge aufgestockt worden.

Dabei handele es sich bei dem Quadratmeterpreis von 1470 Euro lediglich um die Bauwerkskosten, heißt es weiter in dem Bericht. Die Kosten für die Erschließung des Grundstücks sowie für die Außenanlagen seien darin noch nicht enthalten. Im Gegensatz zu Containerdörfern, die nur für drei Jahre genutzt werden könnten, sind die Modularbauten den Angaben zufolge mehrere Jahrzehnte lang bewohnbar. epd/nd

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