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Mit Sicherheit das falsche Konzept

Darmstadt erlebt beim Abstiegsderby den größten Polizeieinsatz seiner Bundesligageschichte

  • Von Christoph Ruf
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das DFB-Schiedsgericht glaubte, durch einen Ausschluss der Frankfurter Fans für mehr Sicherheit zu sorgen. Doch kam es wohl gerade deshalb rund um das Abstiegsderby in Darmstadt zu bösen Krawallen.

Michael Gabriel leitet die »Koordinierungsstelle der Fanprojekte« in Frankfurt. Bei Hunderten Kongressen, Interviews und Workshops hat er seither über die Themen Fangewalt und Sicherheit bei Fußballspielen debattiert. Was er am Sonnabend vor, nach und während des Derbys zwischen Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt sah, hat ihn deshalb umso sprachloser gemacht. Schon vor dem Spiel gab es an unzähligen Ecken in der Stadt Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern, nach dem Spiel ging es so weiter. Und während des Spiels prügelten und schubsten sich minutenlang gewaltbereite Fans beider Lager in der Nordkurve direkt hinterm Frankfurter Tor.

1700 Beamte waren in der Stadt im Einsatz, sie verhinderten länger anhaltende Schlägereien, doch bis etwa 20 Uhr prägten von A nach B rennende Polizeieinheiten das Bild in der Innenstadt, immer wieder rasten Dutzende Einsatzwagen mit Blaulicht durch die City. Insgesamt war es der größte P...


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