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SPD in Umfrage so schwach wie nie

20 Prozent für Gabriel-Partei sind niedrigster Wert im »Deutschlandtrend« / Rechtsaußen-AfD klettert auf 15 Prozent / Über 50 Prozent sagen: »Die nennen die Dinge wenigstens beim Namen«

Berlin. Der Aufstieg der Rechten ist auch die Krise der Etablierten - das zeigt sich nun abermals deutlich in einer Umfrage. Im »Deutschlandtrend« von Infratest dimap für die ARD kommt die Union mit 33 Prozent auf den schlechtes Wert seit fünf Jahren. Die SPD stürzt auf 20 Prozent ab - das ist der niedrigste Wert, der für die Sozialdemokraten in dieser Umfrage jemals gemessen wurde. Ähnliche Negativrekorde hatte die SPD zuletzt auch bei anderen Instituten hinnehmen müssen. Die Rechtsaußen-Partei steht mit 15 Prozent dagegen auf dem bisher besten Wert im »Deutschlandtrend«. Die Linkspartei steht bei 8 Prozent, die Grünen erreichen 13 Prozent und die FDP kommt auf 6 Prozent.

Die Umfrage gibt auch Auskunft darüber, wie die Bundesbürger über die AfD denken. 51 Prozent sagten, die Rechtsaußen lösen zwar keine Probleme, nennen »die Dinge aber wenigstens beim Namen«. Die Zahl derer, die in der zwischen Rechtspopulismus und offen völkisch-nationalistischem Kurs oszillierenden Partei so etwas wie ein Stimmungsbarometer sehen, ist im Vergleich zu Mai 2014 um zehn Prozent gewachsen. 75 Prozent der Befragten meinen, die AfD distanziere sich nicht genug von rechtsextremen Positionen. Ein Viertel nannte es gut, wenn die AfD an einer Landes- oder Bundesregierung beteiligt wäre. Und 36 Prozent machten sich mit der Anti-Asyl-Rhetorik der AfD gemein - sie begrüßten es, »dass die AfD den Zuzug von Ausländern und Flüchtlingen stärker begrenzen will als andere Parteien«. nd

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