Ende Gelände, Aus für die Arbeiter

Aktivisten wollen den Tagebau Welzow-Süd besetzen und den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle erzwingen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei einem Gespräch am Dienstagabend im taz-Café, bei dem ausschließlich Kohlegegner anwesend sind, wird es dennoch kontrovers.

Das Bündnis »Ende Gelände - Kohle stoppen. Klima schützen« will zwischen dem 13. und dem 16. Mai in der Lausitz zivilen Ungehorsam leisten. Bis zu 2000 Teilnehmer werden dazu erwartet. Nach dem, was vor einem Jahr im Rheinischen Revier in einem Tagebau des Energieriesen RWE geschah, muss nun der Energiekonzern Vattenfall damit rechnen, dass Hunderte Aktivisten den Tagebau Welzow-Süd stürmen, die Bagger besetzen und die Förderung der Braunkohle einige Stunden oder einen ganzen Tag lang verhindern.

Wie das ablaufen könnte, wurde am Dienstagabend bei einer Veranstaltung im taz-Café in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße geschildert. Dazu wurde ein Film mit Szenen aus dem Rheinischen Revier gezeigt. Dabei schob eine große Menschenmenge, die auch durch Pfefferspray nicht mehr zu stoppen war, eine Polizeikette einfach beiseite.

Janna war dabei. »Das ist wahnsinnig aufregend. Pfefferspray ist verdammt schmerzhaft in den Augen«, erklär...

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