»Ich war wie ein kleiner Junge im Spielzeugladen«

Eko Fresh über Schein und Sein im Musikgeschäft und Manager mit Vorurteilen

  • Von Jakob Buhre
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Im Interview erklärt der Rapper Eko Fresh, warum seine »Beef«-Zeit vorbei ist und er nicht über Gewaltausbrüche rappt - und er spricht darüber, was er von Authentizität und Ghostwriting im HipHop hält.

Eko Fresh, in der Sitcom »Blockbustaz«, die zurzeit auf ZDfneo läuft, waren Sie zuletzt in der Rolle des Sol zu sehen, der in einem sogenannten Problemviertel wohnt, selten Arbeit hat und eigentlich Rapper werden will. Gibt es Verbindungen zu Ihrem Lebenslauf?

In der Sitcom ist das Viertel Köln-Chorweiler, während ich selbst aus Humboldt/Gremberg im Bezirk Köln-Kalk komme, was aber genauso ein Brennpunkt ist. Eigentlich ist es verrückt, dass ich vom Publikum ausgewählt wurde, den Zuschauern das vorzuspielen, was ich quasi früher erlebt habe. Die Serie ist aber nicht autobiografisch.

Die Musik in »Blockbustaz« stammte zum Teil von Ihnen, es war aber auch der Song »Lass die Affen aus’m Zoo« von Haftbefehl zu hören.

Das war ein Wunsch des Regisseurs, ich finde aber auch, dass der Song in die betreffende Szene passte. Der Nachbar klopft, weil die Musik zu laut ist, er ruft »mach die Kanackenmusik aus« - ich denke, dass Haft ...


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