Revolution auf der Venus

Mark von Schlegells Science-Fiction-Roman »Venusia« ist eine grelle Satire auf das Funktionieren von Ideologie

  • Von Florian Schmid
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Von einer unglaublichen und phantastischen Gesellschaft auf der Venus – inklusive des Aufstands gegen ein repressives Regime – erzählt dieser Roman, der nun endlich auch in deutscher Übersetzung erschienen ist.

Wenn in der Science-Fiction die Besiedlung eines Nachbarplaneten in unserem Sonnensystem durchexerziert wird, muss meist der Mars herhalten. Im Kino begeisterte gerade viele - auch Zuschauer, die sonst keine Science-Fiction-Fans sind - Ridley Scotts Verfilmung des Bestsellerromans »Der Marsianer«. Die Venus ist weit seltener Ziel interplanetarischer Expeditionen, auch wenn schon Alexander Bogdanow 1908 in »Der rote Planet« die marsianischen Sozialisten eine mögliche Kolonisierung der Venus ins Auge fassen lässt.

Vergangenen Sommer legte Dietmar Dath mit »Venus siegt« einen fulminanten Roman über die Besiedlung der Venus durch Menschen von der Erde vor. In seiner kritischen Allegorie auf den Realsozialismus im Science-Fiction-Format bricht am Ende die faschistische Konterrevolution über ein gesellschaftliches System herein, das sich als von der Erde unabhängig gewordene Kolonie einem Konzept radikaler Gleichheit verschrieben hatte,...

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