Gabentisch für Pharmaindustrie

Ärzte und Krankenkassen kritisieren geplante Arzneimittelregelungen der Regierung

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Regierung will mit neuen Gesetzen unverhältnismäßige Gewinne der Pharmaindustrie verhindern. Immer mehr Experten halten die Vorschläge jedoch für vollkommen unzureichend.

Es kommt nicht oft vor, dass der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, so spricht wie ein Krankenkassenchef und härtere Eingriffe bei der Gestaltung der Arzneimittelpreise in Deutschland fordert. Im Magazin »Focus« sprach er sich dafür aus, die Preisfestlegung durch die Pharmaindustrie für neue Medikamente im ersten Jahr nach deren Markteinführung abzuschaffen. »Es geht nicht an, dass sich in einem sozial gebundenen System Firmen, die neue Medikamente entwickeln, über Gebühr bereichern«, sagte er.

Zur Zeit arbeitet man im Bundesgesundheitsministerium unter der Leitung von Ressortchef Hermann Gröhe (CDU) daran, die Arzneimittelgesetze zu präzisieren, um die in der Branche als Mondpreise bezeichneten Riesengewinne mit neuen Medikamenten auf ein vernünftiges Maß zurecht zu stutzen. Pharmahersteller in Deutschland können in den ersten zwölf Monaten nach der Zulassung eines neuen, innovativen Medikaments den Preis s...

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