Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Geld schießt Tore

Christoph Ruf über Armut und Reichtum im deutschen Profifußball und das Ende einer langweiligen Bundesligasaison

  • Von Christoph Ruf
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sepp Herberger hat sich in den Fünfzigern seinen eigenen Reim auf die Faszination Fußball gemacht: »Die Leute gehen hin, weil sie nicht wissen, wie das Spiel ausgeht«, sagte der Alt-Bundestrainer. Genau das stimmt mittlerweile nicht mehr. Wer Fan einer Mannschaft ist, die gegen Dortmund oder gar die Bayern antreten muss, weiß eigentlich schon vorher, dass sein Team verlieren wird. Und er weiß, woran das liegt. Im Großen und Ganzen entspricht die sportliche Tabelle nämlich exakt der Rangliste der jeweiligen Etats. Anders gesagt: Geld schießt Tore.

Nun soll nicht verschwiegen werden, dass sowohl Dortmund als auch die Bayern in den vergangenen Jahren gut und umsichtig gewirtschaftet haben. Dass man mit viel Geld auch viel Mist machen kann, zeigen schließlich Hannover und der HSV Jahr für Jahr überaus anschaulich. Und dennoch: Wer angesichts des finanziellen Gefälles, das schon zwischen den Topclubs und den Mittelfeldvereinen herrscht...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.