Die Angst vor der Freiheit

Folge 95 der nd-Serie »Ostkurve«: Ohne Bernd Schröder wirds für Turbine Potsdam schwer

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

24 Titel in 45 Jahren - seit der Vereinsgründung von Turbine Potsdam hatte Bernd Schröder dort das Sagen. Es gibt gute Gründe, seinen Abschied mit Skepsis zu begleiten.

Noch ist er da. Wenn aber die Potsdamer Fußballerinnen am Pfingstmontag die letzte Bundesligapartie dieser Saison beim SV Werder Bremen gespielt haben, dann wird für den 1. Frauenfußballclub Turbine eine neue Zeitrechnung beginnen. Dann wird Bernd Schröder den Verein nach 45 Jahren in seine Freiheit entlassen. Und zwar wortwörtlich: »Wer unter mir Präsident ist, ist mir egal!« So beschreibt der 73-Jährige selbst sein Wirken bei Turbine. Das leichte Augenzwinkern dabei und der freundliche Schulterklopfer sind allein Ausdruck einer durch Erfolge gewachsenen Gelassenheit. Schröder war nie Präsident, aber er hatte immer das Sagen - seit der Gründung des Vereins im März 1971.

»Weserstadion Platz 11«: Der endgültige Abschied wird einer auf dem Nebenplatz. Irgendwo zwischen den Trainingsplätzen des SV Werder und der Pauliner Marsch. »Das macht es mir leichter«, sagt Bernd Schröder. Die ganz große Bühne wollte er auch am vergangenen Woche...

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