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Chimäre einer Machtoption

Wenn zwei sich treffen, freuen sich die Medien: Über Lafontaine, Gabriel - und was ein kurzes Gespräch so alles für Interpretationen auslöst

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Es gab mal eine Zeit, da sorgten mehr oder weniger vertrauliche Gespräche zwischen Politikern von Linkspartei und SPD für richtige Schlagzeilen. Es ging dann um die Frage, ob da womöglich Koalitionen angebahnt werden. Der Aufregungsfaktor solcher Meldungen ist inzwischen nicht mehr besonders groß, was einerseits daran liegt, dass beide Parteien in mehreren Bundesländern bereits ziemlich schlagzeilenarm regieren. Und weil es auf Bundesebene nicht einmal für das - zumindest bei einigen - hoffnungsschwangere Dreierpaket Rot-Rot-Grün reichen würde.

Eine echte Beziehung zwischen den drei potentiellen Koalitionären gibt es eigentlich gar nicht, was enge Netzwerke des politischen Austauschs über Parteigrenzen hinweg nicht ausschließt. Aber ansonsten fallen die politisch-medialen Spielmarken, wie es die Gesetze des Betriebs wollen: Die SPD hält die Linkspartei für nicht regierung...


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