Chinas Schicksalswende

Vor 50 Jahren begann die »Große Proletarische Kulturrevolution«

  • Von Werner Birnstiel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die »Große Proletarische Kulturrevolution« war eine politische Massenkampagne von 1966 bis 1976, die der Gründer der VR China, Mao Zedong, initiiert hatte. Seinem Ruf hat das wenig geschadet.

Die Chinesen sprechen von den »zehn Jahren Chaos« 1966 - 1976, die erst endeten, als der »Große Vorsitzende« Mao Zedong am 9. September 1976 starb, ironischerweise ein Glückstag im chinesischen Mondkalender eben im 76er Jahr. Zu Mao heißt es heute, dass er zu 70 Prozent gut, zu 30 Prozent schlecht gewesen sei; weniger schematisch gewertet: Er war der »Gründer des Neuen China«, charismatisch, philosophisch weitsichtig, jedoch ebenso utopistisch, despotisch wie die alten Kaiser, zerstörerisch beim Aufbau des befreiten China.

Der Beginn der »Kulturrevolution« wird auf den 16. Mai 1966 datiert, ihre praktische Vorbereitung hatte der Stratege Mao aber bereits zu Anfang jenes Jahres in Gang gesetzt. So fand fernab von Peking im Februar eine Beratung der »Gruppe für Kulturrevolution in der Armee bei der Militärkommission des ZK der KP Chinas« in Shanghai statt. Sie wurde geleitet von Jiang Qing, Maos Ehefrau, fanatische Einpeitscherin linksra...

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