Wächterhäuser und Wundertüten

In Sachsen-Anhalt stehen viele Gebäude leer - Hausbesetzungen sind aber kein Thema

  • Von Julia Kilian, Magdeburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Fensterscheibe zersplittert, die Tür verriegelt: Leer stehende Gebäude findet man in Sachsen-Anhalt an vielen Ecken. Was aus ihnen werden kann - eine Umschau.

Sachsen-Anhalt kämpft mit dem Leerstand. Für etwa 37 000 Wohnungen in kommunaler oder genossenschaftlicher Trägerschaft gab es Ende 2015 keine Mieter, wie die zuständigen Verbände berichten. An manchen Straßenzügen in Magdeburg, Halle und anderen Orten sieht man ganze Gebäude, die seit Jahren unbewohnt sind. Was wird aus ihnen?

Eine Variante ist der Abriss - man sieht es gerade am »Blauen Bock« in Magdeburg. Dort wurden Bauzäune aufgestellt, um den ehemaligen Wohnblock aus DDR-Zeiten abzureißen. Kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen haben allein seit 2000 rund 85 000 Wohnungen im Land platt gemacht. Für sie finden sich oft einfach keine Mieter mehr, weil sie in unbeliebten Gegenden liegen oder zu alt sind.

Oder der Wächterhaus-Deal: Wenn sich für Eigentümer die Sanierung leer stehender Objekte nicht lohnt oder aus anderen Gründen nichts geschieht, kümmern sich Hauswächter um das Gebäude. Sie zahlen keine Miete, nur Betrie...

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