Entwicklungshilfe zur Flüchtlingsabwehr

Die EU finanziert, die deutsche GIZ leitet neue Grenzsicherungsprojekte in Afrika

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Neue Mauern gegen Flüchtlinge. Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) soll ein Grenzschutzprojekt in Eritrea und Sudan leiten. Deutschland gilt als Experte für derartige Zwangsanlagen.

Offiziell ist die staatliche Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland, Sudan und Eritrea ausgesetzt. Grund dafür sind die systematischen Menschenrechtsverstöße in beiden Ländern. Gegen den sudanesischen Präsident Umar Al-Bashir liegt sogar ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen im Darfur-Konflikt vor.

Die Kämpfe in Sudans westlicher Region treiben Zehntausende in die Flucht. Aus keinem afrikanischen Land fliehen so viele Menschen nach Europa wie aus Eritrea. Laut UNO werden dort massiv Menschenrechte verletzt. Gerade wegen der wachsenden Anzahl von Flüchtlingen aus diesen Ländern treibt die EU Pläne für eine verstärkte Zusammenarbeit mit Eritrea, Sudan und Somalia voran. Es gibt einen Aktionsplan, der im November mit Vertretern afrikanischer Länder verabschiedet worden ist. Er sieht vor, Mens...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 406 Wörter (2955 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.