Werbung

Commerzbank-Tochter endgültig abgewickelt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Frankfurt am Main. Der über Jahre verlustreiche Staats- und Hypothekenfinanzierer Eurohypo ist endgültig Geschichte. Die Commerzbank gab über das Pfingstwochenende die Banklizenz ihrer zuletzt unter dem Namen Hypothekenbank Frankfurt (HF) firmierenden Tochtergesellschaft ab. Die verbliebenen Kreditbestände seien auf den Mutterkonzern übertragen worden, teilte das Institut am Dienstag mit. Dort kümmert sich nun eine Servicegesellschaft aus bisherigen HF-Beschäftigten um die weitere Abwicklung des einst größten deutschen Immobilienfinanzierers. Die Eurohypo war 2002 entstanden, als Deutsche Bank, Commerzbank und Dresdner Bank ihre Hypothekenbanken vereinten. Als der damalige Hauptkonkurrent Hypo Real Estate (HRE) das Institut 2005 übernehmen wollte, machte die Commerzbank von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch und steckte gut 4,5 Milliarden Euro in den Erwerb. Doch im Zuge der Finanzkrise geriet auch die Eurohypo in Schieflage. Die Commerzbank selbst musste mit Milliarden vom Steuerzahler gerettet werden. Im Gegenzug für die Staatshilfe verlangte die EU den Verkauf der Eurohypo. Doch als sich dafür partout kein Käufer fand, einigten sich EU und Commerzbank 2012 auf eine Abwicklung des Instituts. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen