Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Der kriegerische Professor

Der SDS in Halle kritisiert einen Professor wegen Verbindungen zu Bundeswehr und NATO

  • Von Max Zeising
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein Arbeitskreis der Universität Halle will seit Jahren eine Zivilklausel für universitäre Forschung und Lehre einführen. Dessen ungeachtet kooperiert der Lehrstuhlinhaber Varwick mit Bundeswehr und NATO.

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) gibt es seit längerer Zeit einen verbalen Kleinkrieg zwischen Studierenden und einem ihrer Professoren. Die beiden Fronten: der Arbeitskreis Zivilklausel, besonders Vertreter des Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverbandes (SDS) auf der einen Seite und auf der anderen Seite: Johannes Varwick, seit 2013 Lehrstuhlinhaber für internationale Beziehungen und europäische Politik. Es ist ein Kleinkrieg, bei dem es um nicht weniger geht als um Krieg und Frieden.

So kritisiert der SDS Varwick hauptsächlich wegen seiner Beziehungen zum Militär, die unter anderem deutlich würden durch sein Engagement in der von Generälen und anderen Militärs dominierten Clausewitz-Gesellschaft. »Die politischen Aktivitäten von Herrn Varwick sind kritisch zu sehen«, schreibt die den LINKEN nahestehende Hochschulgruppe auf ihrer Internetseite und begründet: »Seit 2014 ist er Beirat der Clausewitz-G...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.