»Wir können nicht zurück«

Tausende Flüchtlinge auf griechischen Inseln befürchten ihre Abschiebung in noch widrigere Lager in der Türkei

  • Von Michael Bonvalot
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Im Lager Moria auf Lesbos herrscht eine explosive Stimmung. Im türkischen Izmir fehlt sogar die Milch für die Kinder, beklagen Nichtregierungsorganisationen. Eine Spurensuche beiderseits der Ägäis.

Es müssen zehntausende Rettungswesten sein, die hier liegen. Sie glänzen auf künstlichen Hügeln in rot, blau oder orange in der Sonne. Dazwischen finden sich Schwimmreifen, einzelne Kleidungsstücke, Reste von Schlauchbooten. Hier, das ist die Nordspitze der griechischen Insel Lesbos, genau gegenüber dem türkischen Festland. Einheimische nennen die Deponie den »Friedhof der Rettungswesten«. Was mit jenen geschah, denen diese Gegenstände gehörten, ist ungewiss.

Es ist kein Zufall, dass die Schwimmwestenberge genau hier entstanden sind. Lesbos ist einer der zentralen Ankunftssorte für Flüchtlinge auf ihrem Weg in die Europäische Union. Die Insel ist nur rund 15 Kilometer von der türkischen Küste entfernt. Insbesondere am Abend wirkt die Überfahrt von der Türkei aus betrachtet wie ein Katzensprung. Der Schein trügt allerdings. Es sind 15 Kilometer Fahrt auf dem offenen Meer, Strömungen und Wellengang machen die Überfahrt lebensgefährl...

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