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Ranger gegen Wrackräuber

Der Jasmunder Bodden ist ein Schiffsfriedhof - und ein künftiger Unterwasser-Nationalpark?

  • Von Iris Leithold, Sassnitz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Ostsee gehört zu den wrackreichsten Gewässern weltweit. Ein besserer Schutz von Fundstellen ist nötig, sagen Experten. Könnte ein Nationalpark auf dem Grund des Meeres helfen?

Zum besseren Schutz von Schiffswracks und anderen archäologischen Fundstellen in der Ostsee hat der Archäologie-Taucher Reinhard Öser die Ausweisung eines Unterwasser-Nationalparks im Jasmunder Bodden vorgeschlagen. Der Status als Nationalpark würde den Behörden deutlich bessere Möglichkeiten im Kampf gegen Wrackräuberei und Vandalismus eröffnen, sagt Öser der dpa. »Nach dem Vorbild der Nationalparke an Land könnten Unterwasser-Ranger die Fundstellen überwachen.« Geführte Tauchtouren könnten die Sensibilität von Touristen für das historische Erbe auf dem Meeresgrund stärken. Schutzzonen um bedeutende Wracks könnten ausgewiesen und damit Beschädigungen durch die Schleppnetzfischerei vermieden werden, argumentiert Öser.

In Mecklenburg-Vorpommern überprüfen für das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege rund 60 ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger regelmäßig besonders gefährdete Fundstellen. Öser ist einer von ihnen. Seine Spezialität s...


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