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Kommissar sitzt in Haft

Ein Polizist der Hubschrauberstaffel soll einer Firma Aufträge zugeschanzt haben. Jetzt ist er vom Dienst suspendiert und sitzt in Untersuchungshaft.

Blumberg. Ein Beamter der Hubschrauberstaffel der brandenburgischen Polizei sitzt wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft. Das berichtete die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Freitag. Es geht um einen Beratervertrag bei einer österreichischen Firma für Flugausrüstung.

Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« über die Ermittlungen wegen Bestechlichkeit berichtet. Gegenüber dem Magazin bestritt der Hauptkommissar die Vorwürfe. Er habe »keine Vergütung« für die Umrüstaufträge erhalten, betonte er.

Dem »Spiegel« zufolge war bei Durchsuchungen im Büro und in der Wohnung des 56-Jährigen Beweismaterial sichergestellt worden. »Ein Richter hat Haftbefehl erlassen«, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schiermeyer. Außerdem sei der 56-Jährige vom Dienst suspendiert worden. Es laufe ein Disziplinarverfahren. Die Nebentätigkeit hatte der Hauptkommissar im Jahr 2012 seinem Dienstherrn gemeldet. Ihm wurde zur Auflage gemacht, jeglichen Bezug zu seiner Polizeiarbeit zu vermeiden. Dennoch soll er laut »Spiegel« in zwei Fällen an Auftragsvergaben an die Wiener Firma beteiligt gewesen sein. Laut Innenministerium soll es sich unter anderem um die Beschaffung von zwei Wärmebildkamerasystemen für die Hubschrauber gehandelt haben. dpa/nd

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