Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

NRW will AKW-Störfall im THTR neu prüfen

Nach 30 Jahren werden Vorfälle in Hamm-Uentrop neuaufgerollt / Landesregierung sagt umfassende Prüfung zu

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung prüft neue Vorwürfe im Zusammenhang mit einem AKW-Störfall im südwestfälischen Hamm: Wurde 1986 im Thorium-Hochtemperatur-Reaktor (THTR) Hamm-Uentrop bewusst und nicht versehentlich Radioaktivität in die Umgebung abgegeben? »Diese neuen Vorwürfe waren der atomrechtlichen Aufsicht bisher nicht bekannt. Sie wird ihnen nachgehen und sie sorgfältig prüfen«, versprach eine Sprecherin des zuständigen NRW-Wirtschaftsministeriums auf Nachfrage des »neuen deutschland«. Anti-Atom-Initiativen demonstrieren derweil gegen Atomtransporte und belgische »Bröckelreaktoren«.

Am Freitag waren die Vorwürfe eines ehemaligen Betriebsingenieurs des im Jahre 1989 still gelegten südwestfälischen Atomkraftwerks bekannt geworden. Demgemäß wurde radioaktives Gas und radioaktiver Staub bewusst in die Umgebungsluft abgelassen. Dies sei in der Hoffnung geschehen, es werde der Öffentlichkeit nicht auffallen und zudem un...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.