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Arztbrief per Äther

Universität Rostock will Patienten auf dem Land helfen

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Weil die medizinische Versorgung auf dem Land zunehmend schwierig wird, schlägt die Uniklinik Rostock zur besseren Versorgung von Patienten neue Wege ein.

Rostock. In der Rostocker Universitätsklinik hat ein Pilotprojekt zur sogenannten vernetzten Medizin begonnen. Erstmals wurden testweise Arztbriefe der Chirurgischen Klinik an zwei Praxen in Rostock und Stralsund elektronisch versandt, sagte der ärztliche Direktor Christian Schmidt am Dienstag. Künftig sollen andere Bereiche der Klinik und weitere Praxen, Apotheken und Sanitätshäuser miteinander verbunden werden. Dies sei besonders für Patienten in ländlichen Regionen wichtig. Bessere Kommunikation zwischen den medizinischen Leistungserbringern könne die Versorgung deutlich verbessern.

Es soll ein flächendeckendes Netzwerk geschaffen werden, über das sich alle Beteiligten einfach, sicher und unter Einbindung des Patienten austauschen können. Die Daten würden nur nach Einwilligung der Patienten versendet, sagte Schmidt. Über eine Kalenderfunktion könnten Praxen digital Termine für Operationen und Spezialsprechstunden in der Unimedizin koordinieren. Dadurch würden sowohl die Dauer der Diagnosestellung als auch die Zeit bis zur Therapie verkürzt.

Kernstück des Systems sei die elektronische Patientenakte, sagte Bernd Hillebrandt, Geschäftsführer der Versorgungsstrukturen GmbH, einer eigens für die Vernetzung gegründeten Tochter der Unimedizin. Sie informiere alle Behandlungspartner über aktuelle Patientendaten. Stellt sich der Patient nach der Operation wieder beim Hausarzt vor, sei der Befund schon da und der Fachmann vorbereitet. In der heimischen Apotheke lägen die Medikamente, und mehrfache oder fehlerhafte Untersuchungen aus Unkenntnis der Vorgeschichte des Patient würden vermieden. nd/dpa

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