Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

500 Millionen Dollar für US-Basen

Mainzer Innenminister freut sich über Investitionen

Mainz. Mehr als 500 Millionen Dollar wollen die USA in den nächsten Jahren in ihre Militärstandorte in Rheinland-Pfalz investieren. Dies sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag nach einer Reise in die USA. Das seien »gute Nachrichten«, denn diese Summen würden auch in den Wirtschaftskreislauf von Rheinland-Pfalz investiert.

Für den Bau eines US-Militärhospitals im westpfälzischen Weilerbach hätten die Amerikaner im Haushaltsjahr 2018 knapp 400 Millionen Dollar (rund 360 Millionen Euro) »in Vorbereitung«. »Man darf also davon ausgehen, dass dieses Projekt sicher ist«, sagte Lewentz. Das US-Hospital solle bis Ende 2022 fertiggebaut sein und insgesamt rund 800 Millionen Dollar kosten.

Zudem seien Investitionen von »mehreren 100 Millionen Dollar« auf dem US-Luftwaffenbasis Spangdahlem in der Eifel geplant, sagte der Minister. Grund sei die geplante Auflösung des Standortes Mildenhall in Großbritannien und die damit verbundene Verlegung von Flugzeugen und Soldaten auf die Air Base in Rheinland-Pfalz. Damit sollten 1300 Soldaten und deren Familien zusätzlich in die Eifel kommen, so Lewentz.

Nach Ministeriumsangaben leben derzeit rund 60 000 US-Soldaten, US-Angestellte sowie Angehörige in Rheinland-Pfalz. Die US-Streitkräfte beschäftigen darüber hinaus rund 7000 Menschen und sind somit der fünftgrößte Arbeitgeber des Landes. Eine »gute Nachricht« sei auch, dass die USA den Militärstandort Baumholder (Kreis Birkenfeld) wieder »fest im Blick« hätten. Auch das Depot Miesau in der Pfalz solle wieder stärker genutzt werden, berichtete Lewentz. In Ramstein und Kaiserslautern seien keine Veränderungen geplant.

Der Minister betonte, es zahle sich aus, dass Rheinland-Pfalz regelmäßig zu Gesprächen mit hochrangigen Vertretern der US-Regierung und des Kongresses in die USA reise. »Die Amerikaner sagen, Rheinland-Pfalz sei das einzige Bundesland, das regelmäßig komme und die Projekte begleite.« dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln