Globkes Bild im Kanzleramt

Anhörung im Bundestag zur weiteren Aufarbeitung der Kontinuität zwischen Nazi-Reich und Bundesrepublik

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am Mittwoch gibt es im Bundestag eine Anhörung von Historikern. Es geht um das Nazi-Erbe im Bundeskanzleramt.

Wo Adenauer war, war Globke nicht weit - und damit die unheilvolle auch personelle Verbindung der Bundesrepublik Deutschland mit der Nazi-Diktatur sichtbar. Staatssekretär Hans Josef Maria Globke, zwischen 1953 bis 1963 Kanzleramtschef von Konrad Adenauer, hatte 1936 einen Kommentar zu den Nürnberger Rassengesetzen mitverfasst. Adenauer ließ sich davon nicht stören.

In der DDR war Globke zu lebenslanger Haft verurteilt worden; sie hing seine Westkarriere an die sprichwörtlich große Glocke, unter anderem in einem Braunbuch, das 1965 erschien. Doch wie zum Trotz ehrt 50 Jahre später Angela Merkels Kanzleramt den Wegbereiter der Judenverfolgung noch immer mit einem unkommentierten Porträt im vierten Stock. Während sich verschiedene Ministerien der Bundesregierung in den letzten Jahren zur wissenschaftlichen Erforschung ihrer NS-Belastung drängen ließen, verweigerte das Kanzleramt eine derartige offizielle Aufarbeitung seiner Gründerz...

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