Milchpreise töten immer schneller

Robert D. Meyer erklärt, warum besonders die Kühe unter der aktuellen Milchkrise leiden

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Milchpreis fällt in den Keller, der Agrarminister reagiert mit neuen Millionenhilfen für Bauern. Vergessen werden dabei die eigentlichen Leidtragenden der gesamten Misere: Die Kühe. Dabei gibt es Alternativen.

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat auf seinem Milchgipfel am Montag in Berlin der Agrarlobby mindestens 100 Millionen Euro Soforthilfe zugesagt. Viele Bauern dürften sich über diese finanzielle Unterstützung freuen, geht es beim steten Verfall des Milchpreises doch auch um die wirtschaftliche Existenz Zehntausender Menschen.

Obwohl es bei den zahlreichen Protesten von Milchbauern in den letzten Monaten um den Preis eines Lebensmittels ging, stehen die wahren Produzenten nicht im Fokus des Interesses. Denn nicht der Bauer sorgt für die Milch, sondern die etwa 4,3 Millionen Kühe allein in deutschen Ställen. Deren Schicksal war vor der derzeitigen Milchkrise schon mies, doch mit dem Wegfall der EU-Milchquote wurde aus einem kaum lebenswerten Dasein, eine noch viel kürzere und leidvollere Existenz. Sicher ist nämlich: Die Kuh wird von den meisten Bauern, Molkereiunternehmen und Verbrauchern lediglich als P...

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