Mietpreisbremse wirkt nicht

Intransparenz erschwert Überprüfung / Preisobergrenzen häufig nicht eingehalten

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Seit einem Jahr gilt in der Hauptstadt die Mietpreisbremse, doch die Bilanz des Mietervereins fällt ernüchternd aus.

»Die Mietpreisbremse hat die Erwartungen nicht erfüllt«, sagt Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV), am Montag bei der Vorstellung seiner »ernüchternden« Bilanz zum einjährigen Bestehen des Gesetzes. Insgesamt drei Untersuchungen in der Hauptstadt kommen zum gemeinsamen Schluss: Das Gesetz wird von der Mehrheit privater Vermieter einfach ignoriert.

Das Institut RegioKontext überprüfte in einer Studie für den BMV zwischen Juni 2015 und März 2016 über 53 000 Angebote des Portals »Immobilienscout24«; mehr als 80 Prozent lagen über den durch die Mietpreisbremse definierten Werten. Bei Gründerzeithäusern waren, unabhängig von Lage und Größe, fast alle Wohnungen betroffen. Mit 4,66 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter über dem Grenzwert waren gut gelegene kleine Wohnungen in vor 1919 erbauten Häusern Spitzenreiter. Am moderatesten waren die Überschreitungen bei Plattenbauten im Osten der Stadt mit Werten von 19 Cent b...

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