Miese Bedingungen auf Obstplantagen

Oxfam warnt vor Etikettenschwindel bei Südfrüchten

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Oxfam wirft Produzenten von Ananas und Bananen für deutsche Supermärkte Menschenrechtsverstöße vor. Betroffen ist auch das Nachhaltigkeitssiegel der Rainforest Alliance.

Knapp 1,5 Millionen Tonnen Bananen und Ananas importierte Deutschland im vergangenen Jahr - im Wert von fast 1,5 Milliarden Euro. In den Supermarktregalen von Aldi, Lidl, Edeka und Rewe werden die Früchte dabei immer günstiger, obwohl die Produktionskosten wachsen.

Leidtragende dieser Entwicklung sind die PlantagenarbeiterInnen. Ihnen werden laut einer am Dienstag vorgestellten Studie der Menschenrechtsorganisation Oxfam grundlegende gewerkschaftliche Rechte verweigert. Zudem sind sie schutzlos dem Einsatz von Pestiziden ausgesetzt.

Diese Kritik trifft laut Oxfam auch Plantagen, denen von der Rainforest Alliance ein Nachhaltigkeitszertifikat ausgestellt wurde. Auch dort seien die Zustände »katastrophal«, heißt es in dem Bericht »Süße Früchte - bittere Wahrheit«. Die Rainforest Alliance ist das für Bananen und Ananas größte Nachhaltigkeitssiegel. Supermarktketten schmücken ...

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