Höllenritt auf Riesenpranken

Andrei Korobeinikov fremdelte im Konzerthaus mit Beethoven

  • Von Antje Rößler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Er hat riesige Hände. Bei Oktavgriffen bäumen sich die langen Finger auf, so dass man an die Klauen eines Greifvogels denken muss. Der russische Pianist Andrei Korobeinikov besitzt also ideale physische Voraussetzungen für die akrobatisch weitgriffige Virtuosenliteratur. Es ist jedenfalls kein Zufall, dass ein Sieg beim Moskauer Skrjabin-Wettbewerb wichtige Weichen für seine Karriere stellte.

Höchst anspruchsvolle Stücke wählte der 29-Jährige auch für seinen Klavierabend, den er am Dienstag im kleinen Saal des Konzerthauses gab. Seine Fähigkeiten stellte er zunächst in Liszts berüchtigter Dante-Sonate unter Beweis. Die donnernde Virtuosität des Höllenritts, wenn auch hier und da von falschen Tönen begleitet, verfehlt nie ihre Wirkung. Aber in zart gehauchten Passagen kamen auch die raffinierten Harmonien der Komposition zur Geltung.

Auch Alexander Skrjabins Etüden sind alles andere als leicht zu spielen. Wie geschmeidig, nuanciert und ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 459 Wörter (3209 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.