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Vom Zeitungsstrip zum grafischen Roman

Die Amerika-Gedenk-Bibliothek führt umfassend in die Comic-Geschichte ein

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Manch einen mag überraschen, wie dick viele der Bücher im aktuellen Themenraum der Amerika-Gedenk-Bibliothek (AGB) am Halleschen Tor in Kreuzberg sind. Zum Beispiel die Biografie von Olympe de Gouges von 2013, die hingerichtet wurde, weil sie in der Französischen Revolution die Gleichberechtigung der Frauen forderte: über 450 Seiten, dazu gebunden, ein echter Ziegelstein. Manche sind dazu auch noch sehr groß: Das 2012 erschienene Buch »Quai d’Orsay. Hinter den Kulissen der Macht«, das ironische Einblicke ins französische Außenministerium gibt, ist größer als das DIN-A-4-Format.

Bei weitem nicht alle Bücher im aktuellen, bis Monatsende stehenden Themenraum sind so politisch, schließlich geht es um Comics. Die beiden erwähnten Werke aus Frankreich, wo Comics seit vielen Jahrzehnten höchsten literarischen Rang haben, zeigen aber, wie breit die Themenpalette in den Comics längst ist. Diese Breite will die AGB zeigen. Sie orientiert sich dab...


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