Ostrentner bleiben benachteiligt

Große Koalition zeigt wenig Interesse an Korrekturen

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Drei Anträge zu Ostrenten hatte die LINKE eingebracht. Zwei landeten am Freitag in den Ausschüssen. Der dritte, der eine Gleichbehandlung von Ostmüttern vorsah, wurde abgelehnt.

Freitagmittag im Bundestag: Der letzte Punkt auf der Tagesordnung widmet sich den Problemen bei der Überleitung von DDR-Rentenansprüchen ins Westsystem. Auch mehr als 25 Jahre nach dem Beitritt sind viele Ungerechtigkeiten nicht behoben. Etwa bei Krankenschwestern, die in der DDR nicht viel verdienten, dafür aber einen Steigerungsbetrag bei der Altersversorgung erhielten, der ihre Rente entsprechend erhöht hätte. Bis 1997 galt hier noch Bestandsschutz, danach entfiel die entsprechende Berechnungsgrundlage. Für Tausende Betroffene bedeutet dies, dass sie weniger Rente erhalten bzw. erhalten werden. Auch die Ansprüche von Beschäftigten in der Braunkohleveredlung, denen der zweite Antrag der LINKEN galt, wurden teilweise Opfer der Überleitung. Da die Betroffenen unter gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten mussten, wurden sie in der DDR als Bergleute eingestuft und hätten so mit 60 abschlagsfrei in Rente gehen können. Di...

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