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Brandstiftung in Flüchtlingsheim in Münster

Feuer offenbar im Erdgeschoss der Unterkunft vorsätzlich gelegt / Staatsschutz ermittelt

Berlin. Ein Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Münster in Nordrhein-Westfalen hat erheblichen Schaden angerichtet. »Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass unbekannte Täter den Brand im Erdgeschoss der Unterkunft vorsätzlich gelegt haben«, erklärte der zuständige Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Samstag. Möglicherweise hätten sich die Täter durch ein Fenster an der Rückseite gewaltsam Zutritt verschafft. Zeugen hatten die Flammen in der Nacht bemerkt und die Rettungskräfte gerufen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz prüft, ob es Zusammenhänge mit einer ähnlichen Tat in der unmittelbaren Umgebung am Freitag gibt. Agenturen/nd

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