Wo die AfD als linkes «Rattenpack» gilt

Knapp 1000 Neonazis demonstrieren in Dortmund – und drohten mit einer rechten «Revolution» / 5000 Menschen protestieren gegen Aufmarsch

  • Von Marcus Meier, Dortmund
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es war eine Manifestation des Hasses: Gut 900 Neonazis liefen durch Dortmund und riefen zur Revolution auf und ein Ende des Friedens aus. Sie blieben beinahe ungestört, dafür sorgte die Polizei.

Hätte Mr. Spock diese Demonstration vom Raumschiff Enterprise aus beobachtet, dann würde er wohl seine Augenbraue in die Höhe gezogen und sein übliches «Bemerkenswert unlogisch» gemurnelt haben. Zu Recht. Erst drohten gut 900 Neonazis auf ihrem «Tag der Deutschen Zukunft» mit «Revolution» und «Bürgerkrieg», wetterten gegen «dieses System, das ein »Feind unseres Volkes« sei oder ließen ihr T-Shirt sagen, dass ihnen die Bundesrepublik »völlig gleich« sei.

Kurzum, sie brachten ihre äußerste Ablehnung Deutschlands zum Ausdruck, betreffend Details und auch das große Ganze, wobei sie die Grenze zum Hass mitunter überschritten. Dann riefen sie begeistert: »Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen«. Wollen sie etwa aus dem ihnen verhassten Deutschlad wegmigrieren? Der Widerspruch fiel ihnen nicht auf. Denn natürlich meinten die allzu deutschen Deutschland-Hasser nicht selbst, sondern beispielsweise »die Antifa«, die sie nac...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 552 Wörter (3832 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.