Karl Plumba 06.06.2016 / Politik

Bis Rojava ist es nicht weit

Zwischen IS-Bedrohung und kurdischen Interessen: ein Besuch im irakischen Kirkuk

Seit Januar 2014 steht der sogenannte Islamische Staat vor den Toren der nordirakischen Stadt Kirkuk. Kurdische Truppen verteidigen die Stadt - mit Hilfe von Kämpfern der PKK.

Die Mittagssonne brennt unerbittlich vom Himmel, es sind fast 40 Grad im Schatten und von dem gibt es hier wenig. Jede Bewegung ist ungewohnt anstrengend und die beißende Mischung aus verbrennendem Öl und Steppenbrand in der Luft erschwert das Atmen. In einem weißen Toyota mit Allradantrieb fahren wir von der nordirakischen Millionenstadt Kirkuk gen Osten, in Richtung Front.

Seit Januar 2014 steht der sogenannte Islamische Staat vor den Toren der Stadt, die für gut ein Fünftel der gesamten Ölproduktion des Nordiraks verantwortlich ist. Ihm gegenüber stehen die Kämpfer der Peschmerga und der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).

Die Fahrt führt vorbei an diversen Checkpoints der unterschiedlichsten Fraktionen: Peschmerga, irakische Polizei, Asayish. Das Auto wird bei jedem der Checkpoints freundlich durchgewinkt, denn am Steuer sitzt Oberstleutnant Jafer Aziz Haji. Er hat das Kommando über die ungefähr 2000 Peschmerga an diesem Fro...

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