Wer dem Gewissen folgt, zahlt einen hohen Preis

60 Jahre Beratungsstelle für Kriegsdienstverweigerung in Bonn / Rechtsberatung und Seelsorge finden gleichermaßen statt

Bonn. »Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.« Auf diesen 4. Artikel des Grundgesetzes haben sich Hunderttausende junger Leute berufen, um den Wehrdienst zu verweigern. Ein abgeschlossenes Kapitel, könnte man denken. Denn seit Aussetzung der Wehrpflicht 2011 ist die Bundeswehr zur Berufsarmee geworden und kein 18-Jähriger findet mehr einen Musterungsbescheid im Briefkasten.

Trotzdem gibt es nach wie vor Kriegsdienstverweigerer, und das Beratungsangebot der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Bonn ist weiterhin gefragt. Am Donnerstag und Freitag feiert die EAK ihr 60-jähriges Bestehen.

»Wir hatten 2015 einen deutlichen Anstieg der Beratungszahlen gegenüber dem Vorjahr«, sagt EAK-Referentin Jasmin Schwarz. Seit 2011 berät die EAK etwa 15 Prozent der insgesamt rund 300 Soldatinnen und Soldaten, die pro Jahr einen Antrag auf Kriegesdienstve...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: