Sandra Kirchner 08.06.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Wer zahlt für die Kohlewüsten?

Studie: Folgekosten für Tagebaue nicht durch Rückstellungen gedeckt

Nach dem Ende der Braunkohle werden ganze Landstriche Mondlandschaften gleichen. Deren Sanierung kostet Milliarden.

Einen Tagebau stillzulegen kostet Milliarden. In der Lausitz hat man Erfahrung mit der leidigen Angelegenheit: Über zehn Milliarden Euro hat der Bergbausanierer LMBV für die Sanierung stillgelegter Tagebaue ausgegeben. »Die Behörden haben die Folgekosten notorisch unterschätzt«, sagte Axel Kruschat vom BUND Brandenburg am Dienstag in Potsdam.

Für die drei bestehenden Braunkohlereviere mit ihren zwölf Tagebauen sind das keine guten Aussichten. Besonders, wenn die Finanzierung auf wackligen Beinen steht: Nur 3,2 Milliarden Euro haben Vattenfall, RWE und Mibrag für die Beseitigung der Folgeschäden veranschlagt. Viel zu gering und zudem nicht ausreichend abgesichert sind die bisherigen Rückstellungen, bestätigt nun eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) und des Potsdamer Nachhaltigkeitsinstituts IASS, die von mehreren Umweltorganisationen und politischen Stiftungen in Auftrag gegeben wurde.

Den Braunkohle...

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