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Auf Trennung folgt Scheidung

Der E.on-Konzern gliedert fossile Altlasten aus dem Unternehmen aus

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Mittwoch lässt sich der Vorstand die Aufspaltung des E.on-Konzerns in zwei Unternehmen absegnen. Die Aktionäre werden wohl nicken. Doch die Probleme lassen sich nicht einfach wegspalten.

Das Konzept steht. Die Finanzierung auch: ein Kredit in Höhe von fünf Milliarden Euro wurde der Uniper SE genehmigt, damit das Unternehmen alte E.on-Kredite ablösen und den Geschäftsstart finanzieren kann. Auch die Sparpläne scheinen recht konkret zu sein: Töchter verkaufen, Mitarbeiter entlassen, das ist das Motto von Uniper-Finanzchef Christopher Delbrück. Er muss Kosten senken.

Auf der Hauptversammlung am Mittwoch sollen die Aktionäre die Aufspaltung absegnen, die längst beschlossen ist: Ade, kriselnder E.on-Konzern, hallo neue E.on SE, hallo Uniper! Seit Jahresanfang arbeitet man nebeneinander, nun will man sich auch rechtlich trennen. Was ansteht, ist die formale Scheidung.
Entgegen der Behauptung in vielen Medienberichten ist es keine Aufteilung in Licht und Schatten, in saubere zukunftsträchtige einerseits und alte schmutzige Geschäfte andererseits: Denn die E.on SE wird nicht nur für erneuerbare Energien, Kundenlösungen u...


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