Werbung

CSU in Bayern laut Umfrage nur noch bei 40 Prozent

Güllner nennt Seehofer-Kurs am rechten Rand erfolglos / AfD würde mit 10 Prozent Einzug in den Landtag schaffen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Hamburg. Die CSU hat in einer Forsa-Umfrage für den »Stern« einen schweren Stimmungsdämpfer bekommen. Würde am Sonntag in Bayern der Landtag gewählt, kämen die Christsozialen nur noch auf 40 Prozent Zustimmung, berichtete das Magazin am Mittwoch vorab. Dies wären 7,7 Prozentpunkte weniger als bei der Landtagswahl 2013, die CSU würde damit ihre absolute Mehrheit verlieren.

Laut der Umfrage würden im Fall einer Bundestagswahl in Bayern nur noch 41 Prozent der Wahlberechtigten CSU wählen. Dies wären im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 sogar 8,3 Prozentpunkte weniger.

Forsa-Chef Manfred Güllner wertete das Stimmungsbild als Beleg, dass der politische Kurs von CSU-Chef Horst Seehofer gegen die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) keinen Erfolg bringt. »Die Ergebnisse zeigen, dass Horst Seehofers wiederholte Attacken gegen Kanzlerin Angela Merkel also keinesfalls Wähler am rechten Rand der CSU binden«, zitierte der »Stern« Güllner.

Der Umfrage zufolge würde die rechtspopulistische AfD auch in Bayern klar den Einzug in den Landtag schaffen. Sie käme demnach derzeit auf zehn Prozent Zustimmung. Bei einer Bundestagswahl würden laut Forsa in Bayern sogar zwölf Prozent die AfD wählen, womit sie im Freistaat noch stärker sei als in den anderen alten Bundesländern. Dort liege sie im Schnitt derzeit bei neun Prozent.

Bei der Sonntagsfrage zur Landtagswahl würde die SPD in Bayern den Angaben zufolge im Vergleich zur Wahl 2013 um 4,6 Prozentpunkte auf 16 Prozent verlieren. Drittstärkste Kraft nach einem Plus um 5,4 Punkte würden die Grünen mit 14 Prozent. Außer der AfD (zehn Prozent) würden es demnach auch die Freien Wähler mit sechs Prozent Zustimmung (minus drei Prozentpunkte) in den Landtag schaffen.

FDP (vier Prozent) und Linke (drei Prozent) würden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Forsa hatte vom 23. Mai bis zum 3. Juni 1010 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtigte befragt. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!