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Mikrostoffe gegen ADHS?

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Berlin. Eltern von überaktiven Kindern suchen zunehmend nach sanfteren Heilmethoden als es Psychopharmaka wie Ritalin sind, berichtet die Zeitschrift »Gute Pillen - Schlechte Pillen (GPSP)«. Dabei greifen sie auf Nahrungsergänzungsmittel der »orthomolekularen Medizin« zurück. Diese führt Krankheiten generell auf einen Nährstoffmangel zurück - bei ADHS soll es etwa an Zink oder Magnesium fehlen. Würden diese Mikronährstoffe in Form von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln verabreicht, verbessere sich der Zustand der Erkrankten. GPSP-Experten untersuchten Argumentation und Studienlage. Für Versprechungen, dass sich Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern mit ADHS-Diagnose mit harmlosen Nahrungsergänzungsmitteln bessern lassen, fehlen wissenschaftliche Belege. Deshalb das Fazit: Kinder auf eigene Faust mit solchen Mikronährstoffen zu versorgen, ist nicht sinnvoll. nd

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