Die Streichliste der Bahn streichen

LINKE fordert bei Landtagsdebatte, 27 in Brandenburg bedrohte Güterbahnhöfe zu erhalten

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Brandenburg ist ein Friedhof für Bahnhöfe. Nur ein Bruchteil der einstmaligen Haltepunkte ist heute noch am Netz.

Ein deutliches Umsteuern in der Verkehrspolitik auf Bundesebene forderte die LINKE am Mittwoch im Landtag. Vor dem Hintergrund der weiteren Ausdünnung des Güterverkehrs drohe eine weitere Minderung der Bedeutung der Eisenbahn.

Als »neueste Hiobsbotschaft« bezeichnete die Landtagsabgeordnete Anita Tack (LINKE) in der Aktuellen Stunde des Parlaments die Nachricht, dass die DB Cargo allein in Brandenburg künftig 27 Güterbahnhöfe nicht mehr bedienen wolle. Bundesweit seien es 200. In den vergangenen 25 Jahren habe die Deutsche Bahn die Zahl ihrer Gleisanschlüsse von rund 13 000 auf etwa 2200 im Jahr 2014 reduziert.

Die Folge: Attraktivität und Anreiz für den Transport auf der Schiene seien nahezu verloren gegangen, durchgehende Verkehrsketten auf der Schiene seien nicht mehr interessant, und dies sei »der falsche Weg«. Offensichtlich habe die Bahn sich übernommen, fuhr Tack fort. Sie fahre täglich fast 8000 Stunden Verspätung ein, weise ein...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 548 Wörter (3900 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.