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Schneider wegen Engagement in der Linken in der Kritik

Nach Auftritt in Magdeburg: Parteipolitiker rügen Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbands für Parteinähe / Schneider weist Kritik zurück / Linkenchef Riexinger: Eine Farce

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, ist in die Kritik geraten - weil er sich offen zur Linkspartei bekannt hat. Die Schelte kommt dabei: von Vertretern anderer Parteien. So rügte etwa gegenüber der »Berliner Zeitung« die CDU-Politikerin Barbara John, die auch dem Vorstand des Paritätischen angehört, ein Hauptgeschäftsführer könne »privat in welche Partei auch immer gehen. Aber er kann nicht einen ganzen Verband für seine politischen Vorlieben vereinnahmen.« Schneiders Auftritt auf dem Parteitag der Linken in Magdeburg vor knapp zwei Wochen sei »ein unmöglicher Vorgang«.

War es aber wirklich eine »Vereinnahmung«? Schneider, der seit kurzem Mitglied der Linkspartei ist, hatte in Magdeburg als Hauptgeschäftsführer des Paritätischen ein mit viel Applaus bedachtes Grußwort gehalten und seiner Ansicht Ausdruck verliehen, die Linkspartei stehe glaubwürdig für Umverteilung. Schneider nannte die Armut in Deutsc...


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