Die CDU fremdelt mit ihrem Spitzenkandidaten

In Schleswig-Holstein läuft es seit einigen Jahren nicht gut für die Union. Besserung ist nicht in Sicht

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Warmlaufen für die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein am 7. Mai 2017 beginnt. Die CDU macht den Anfang und sortiert ihr Personal bei einem Landesparteitag am Sonnabend in Neumünster.

Es läuft nicht rund für die Union. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat die Partei über 1700 Mitglieder verloren (jetzt noch ca. 20 500), letzte Umfragen sehen sie bei 28 Prozent - ein Wert, der nicht reichen wird, um in Kiel die bisherige Regierung von SPD, Grünen und SSW abzulösen. Zuletzt versuchte die Partei krampfhaft populistisch und wertkonservativ aufzufallen. Für diesen rückwärtsgewandten Retro-Kurs gab es aber Häme statt Zuspruch. Nun will man sich zunächst mit Spitzenkandidat und Landesliste personell aufstellen, um erst im nächsten Februar das Wahlprogramm zu verabschieden.

Ingbert Liebing (53), der Landesvorsitzende, soll Herausforderer fürs Amt des Ministerpräsidenten werden. Die Spitzengremien der Nord-CDU haben sich darauf verständigt, einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Daher wäre ein Ergebnis unter 90 Prozent für den alternativlosen Vorschlag fast schon ein Denkzettel. Und doch wird an der Basis gezweifelt, ob ma...

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