Wohnungspolitik verfehlt Bedarf

Studie der Linksfraktion: Mieten für Geringverdiener und Transferleistungsbezieher zu hoch

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

125.000 Wohnungen fehlen aktuell in Berlin. Außerdem bräuchte es 55.000 angemessene Wohnungen für Transferleistungsbezieher.

Der Körnerkiez liegt mitten in Nordneukölln. Doch begrenzt von Karl-Marx-Straße und Hermannstraße ist er gefühlt meilenweit vom hippen Kreuzkölln entfernt. Laut Sozialbericht 2016 gehört er ebenso wie der Schulenburgpark und die Weiße Siedlung zu jenen Kiezen mit »erhöhter sozialer Ungleichheit«. Die Zahl der Empfänger staatlicher Transferleistungen ist mit 35 Prozent zweieinhalb mal so hoch wie in Gesamt-Berlin (14 Prozent). Doch auch hier kosten Ein-Zimmer-Wohnungen bei Neuvermietung derzeit 11,5 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Eine solche Wohnung kann sich weder ein Transferleistungsempfänger leisten noch ein Geringverdiener, der lediglich knapp über 1000 Euro im Monat zur Verfügung hat.

Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat nun den Bedarf und den realen Bestand an angemessenem Wohnraum für 350.000 Haushalte im Transferleistungsbezug und weitere 300.000 Haushalte mit geringem Einkommen prüfen lassen. Das Ergebnis ...

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