Tom Strohschneider 15.06.2016 / Politik

Die »enthemmte Mitte«: Radikaler und gewaltsamer

Neue Studie zu rechtsextremen Einstellungen: Zustimmung zu rechtsautoritärer Diktatur und Ausländerfeindlichkeit steigt / AfD wirkt wie politischer Magnet / Aber auch: Demokratische Milieus wachsen

In der Bundesrepublik hat das rechtsextreme Denken in den vergangenen zwei Jahren nicht zugenommen - aber es gibt keineswegs Grund zur Entwarnung. Autoritäre Aggressionen gegen Asylsuchende, Muslime und Roma nehmen zu; das rechtsextreme Potenzial radikalisiert sich und die Gesellschaft wird weiter polarisiert. Zudem nimmt »in den vorurteilsgebundenen und autoritären Milieus die Akzeptanz von Gewalt wie auch die eigene Gewaltbereitschaft zu«. Das sind die Kernergebnisse der neuesten Auflage einer Langzeitbeobachtung über »die enthemmte Mitte«, die am Mittwoch von der Universität Leipzig vorgelegt wurde.

Eine wichtige Rolle spielt bei dieser Entwicklung die AfD: Dort finden der Teil der Gesellschaft, bei dem schon frühere Ausgaben der Leipziger »Mitte«-Studien rechtsextreme Einstellungen diagnostizierten, nunmehr »eine...

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