Dem Pop sein Papa

Der Sänger und Musiker Paul McCartney gab in der Berliner Waldbühne ein umjubeltes Konzert

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

»Isch freu’ mich, wieder hier zu sein. Isch freu’ misch wie Bolle!« Kein Zweifel: Paule weiß, wie man mit dem Publikum spricht. Der beunruhigend jung und aufgekratzt wirkende Ex-Beatle Paul McCartney gab am Dienstag in der nahezu ausverkauften Waldbühne Berlins ein spektakeliges Nostalgiekonzert.

Aus Paul McCartney, dem Weltstar, dem Ex-Beatle, dem Everybody’s Darling des Pop, dem Komponisten der unkaputtbarsten Evergreens aller Zeiten, dem Lieblingsschwiegersohn mit dem fröhlich lachenden Bubengesicht ist über die Jahrzehnte hinweg schleichend der Lieblingspapa bzw. -großvater mit dem fröhlich lachenden Bubengesicht geworden. Paule ist aber im Grunde Paule geblieben. Ja, lassen Sie uns ihn für die Zeit, die Sie zur Lektüre dieses kleinen Textes benötigen, einfach Paule nennen, der Einfachheit halber. Und weil alle ihn und seine Lieder kennen und mit geschlossenen Augen mitsingen können.

Paule ist früh dran. Auf die Bühne kommt er zu einer Zeit, zu der der Berliner Clubgänger gerade sein Frühstück zu sich nimmt. Je älter das Publikum, so sagt man, desto früher der Konzertbeginn. Die Tagesschau jedenfalls dürfte noch nicht zu Ende sein, als Paule auf der Bühne erscheint. Paule wird übermorgen 74, aber das sieht man ihm nich...

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