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Steinmeier kritisiert Säbelrasseln gegen Russland

SPD-Außenminister nennt »symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze« fatal / Putin akzeptiert USA als »einzige Supermacht« und signalisiert Kompromissbereitschaft im Streit um Sanktionen / CDU-Politiker Brok gegen Lockerung der Strafmaßnahmen

Berlin. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich gegen militärische Drohgebärden der NATO gegenüber Russland ausgesprochen. »Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen«, sagte der SPD-Minister der »Bild am Sonntag«. »Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt.« Es dürften keine Vorwände für eine Konfrontation geliefert werden. Steinmeier sagte, es wäre »fatal, jetzt den Blick auf das Militärische zu verengen und allein in einer Abschreckungspolitik das Heil zu suchen«. Die Geschichte lehre, dass es neben dem gemeinsamen Willen zur Verteidigungsbereitschaft auch immer die Bereitschaft zum Dialog und zur Kooperation geben müsse. Mit den NATO-Partner müsse daher wieder »verstärkt über den Nutzen von Abrüstung und Rüstungskontrolle für die Sicherheit in Europa« gesprochen werden, sagte der Minist...


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